Archiv für Juni 2008

Digital ist besser

Beinahe hätten wir unseren Digitalreleasetermin verschlafen… Seit vorgestern gibt es unser Hitalbum als Kaufdownload in vielen Kaufdownloadshops. Als MP3s nämlich. Auf der Suche nach einer Auswahl an netten Seiten, auf denen es unser Album gibt, stieß der Webmaster just auf einige faszinierende Fakten:

  • Bei iTunes haben wir den „Clean Lyrics“-Button bekommen. Für zotenfreie Texte. Das freut den Nerd als gleichzeitigen Texter natürlich doppelt. Also: Sauber, das Ding. Empfohlen ohne Altersbeschränkung. Vor allem freut es mich, dass irgendein Applemitarbeiter sich das ganze Album anhören musste… Hahaha.
  • Bei Finetunes sind wir Album der Woche… Das ist toll.
  • Toll ist auch, dass bei den gesamten Digitalreleases Audiolith als Label genannt wird (weil der digitale Vertrieb halt über Herrn Lewerenz eingefädelt wurde). Wahrscheinlich verkaufen wir dadurch sogar mal was.
  • Der digitale Vertrieb läuft sogar international. Zum Beispiel in America. Yeah.

Kaufenkaufenkaufen. Bitte. Ja?

Und hier noch ein lächerliches Gewinnspiel:

Wer dem Webmaster schreibt, welche Mitglieder der Musikgruppe The Sea in diesem Video auftauchen und DANN NOCH sagen kann, was für ein T-Shirt der König trägt (eine tolle Kölner Band), der bekommt von mir persönlich bei nächster Gelegenheit einen Keks. Ich meine es ernst.

gez. jn. (Webmaster, Bassist, Lebemann)

Marketingstrategien & More

Das Konzert in Münster am Samstag war mal wieder ein Riesenspaß. Zudem haben wir großartige Marketingstrategien entwickelt, die uns CD-Verkäufe in 1-stelliger Zahl bescherten. In your face, world:

(vlnr: Compact Discs, Intro-Rezension, Punker, Da Rass)

Das Amp ist immer noch mit der schönste Laden der Welt, wir haben lauter nette Leute kennengelernt (allen voran natürlich die Jungs von The Cedar, die ein wundervolles Münster-Abschluss-Konzert gespielt haben) und viel über das Leben an sich gelernt.

Zwei Tage vorher in Berlin war’s leider nicht ganz so schön bzw. wir waren nicht ganz so gut drauf. Direkt von der Arbeit nach Berlin fahren, warten, Fußball über einen Beamer, Soundcheck in der Halbzeitpause, Konzert spielen, einpacken, direkt wieder zur Arbeit zurück nach Hamburg. Ein bisschen stressig, das alles. Dementsprechend lief beim Auftritt dann auch einiges schief. Dafür waren die Menschen dann umso netter zu uns – vor allem unsere Bookingfreunde scheinen schwer in Ordnung zu sein. Als Wiedergutmachung für das versiebte Konzert spielen wir in knapp zwei Wochen einfach nochmal in Berlin – und zwar am 10.7. im RAW Tempel. Wir geloben Besserung.

Good news, everyone!

INTRO liebt uns. Aber lesen Sie selbst:

1980er-Indie/Wave gab es nicht nur in den 1980ern schon ziemlich reichlich, nein, zuletzt war ja auch dieses handfeste Revival mit Interpol und Editors an der Spitze. Alles schon mal gehört in dem Bereich, könnte man denken. Könnte. Denn es gibt da tatsächlich eine Platte von einer unscheinbaren Hamburger Band mit dem Allerweltsnamen The Sea, die so unvermittelt aus kleinsten Zusammenhängen zutage tritt und diese Musik derart frisch klingen lässt wie seit dem Ausgangsjahrzehnt in diesem Genre tatsächlich gar niemand mehr. Ehrlich. Trotz aller Glanzleistungen des erwähnten Retro-Hypes. Die 13 Stücke auf dem selbst betitelten und -veröffentlichten Debüt schwanken zwischen verzückend hittig, beispielsweise in der Single „Now Is Forever New“, und trotz oder wegen ausgefeilter Komplexität begnadet stimmungsvoll. Vergleiche müssen hier zwangsläufig ganz oben ansetzen, bei Talk Talk, The Cure, The Smiths. Keyboardsounds, Gitarreneffekte und Gesangstimbre wurden den Helden originalgetreu nachempfunden, trotzdem sind Arrangements und Atmosphären viel zu unmittelbar und brillant, um eines müden Abklatsches auch nur anrüchig zu sein. Selten haben sich Geschichtskenntnisse und Liebe musikalisch so wunderbar verbunden. Wirklich, man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst gehört hat. Und: Es ist eine Schande, dass diese Band noch kein etabliertes Label entdeckt und angemessen veröffentlicht hat. (Christian Steinbrink)

Desweiteren spielen wir am morgigen Donnerstag eine hoffentlich tolle Show im Berliner Magnet Club (Remember: Wer zwischen 22:30h und 23:30h kommt erhält ein Freigetränk!). Zwei Tage später gibt es dann ein Wiedersehen mit dem schönen Münster und den großartigen The Cedar im Amp. Wir freuen uns natürlich wie bekloppt, endlich mal wieder auf der Bühne zu stehen. Ist ja immerhin schon wieder mehr als einen Monat her. Seien Sie gewarnt: Es wird wieder einige Überraschungen geben. Wir erwarten eine angemessene Zuschauerzahl.

Und nicht vergessen: Wer mit physischen Tonträgern nichts anfangen kann, der darf sich auf den 27.6. freuen. An diesem Tag erscheint unser hochgelobtes (s.o.) Debütmachwerk nämlich endlich auch auf digitalem Wege (d.h. via iTunes, Finetunes, etc. pp.).

Ohne Worte

(soeben gefunden bei buecher.de)

Nachtrag (noch sprachloser):

Gegenveranstaltung

zum Euro 2008-Mayhem heute abend:

Herz statt Kommerz EM-Spezialsendung (Lieder die wirklich gar nichts damit zu tun haben) um 20h auf Byte.FM. Wiederholung 11.6. 13h und 12.6. 8h.

Und welches Lied von uns hat am allerwenigsten mit Fußball zu tun? Na klar, Big Hello! Und genau das wird in der Sendung gespielt. Das Lied nämlich. Und kein Fußball.

Hui!

…bei Amazon schon ausverkauft…

Bei uns gibt’s noch welche: The Sea Online Shop

Endlichendlichendlichendlich!

Nach gefühlten 1000 Jahren, diversen misslichen Situationen, Verzögerungen, Selbstzweifeln, Fremdschämen, Wiederauferstehungen, Ironisieren und, ja, Kämpfen, ist es nun endlich soweit:

Zur Stunde fahren eigens angemietete Schwertransporter über die Autobahnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, um die heißbegehrten The Sea CDs an ihre Bestimmungsorte zu bringen (die Plattenläden natürlich). Marodierende Berserkerbanden überfallen einige Lastzüge, aber durch das speziell ausgebildete Personal können diese Angriffe mühelos abgewehrt werden. Schließlich bricht die Sonne aus dem Dunkel der Nacht hervor und…

unser Album ist im Handel!

Kaufrausch now!

Eine kurze Anmerkung: Wer uns (und unserem eigenen Shop) nicht vertraut, kann unser Album jetzt auch bei Amazon.de vorbestellen. Ist sogar einen Euro billiger als bei uns, wenn man die Versandkosten-Sparoption ausnutzt. Liefern tun wir allerdings so schnell wie möglich, während Amazon erst am 6.6. ausliefert. Yeah.

Der Digitalrelease (also iTunes, Finetunes etc.) des Albums verzögert sich übrigens traurigerweise noch bis zum 27.6., wie uns die Vertriebsmenschen von Broken Silence mitgeteilt haben. Wir können wie gesagt nichts für diese Verzögerung und entschuldigen uns hiermit noch einmal in aller Form…